Logging

Auf der Seite Logging können bereichsspezifische Einstellungen für den Detailgrad des Loggings vorgenommen werden.

Das Log-Level gibt den Detailgrad der Loggingausgaben pro Bereich an. Es ist wie folgt aufgeschlüsselt:

  • ERROR:
    Mit diesem Kennzeichen werden wirkliche Fehler (Exceptions) gefangen, die einen technischen Hintergrund haben.
    Beispiel: Der Text, der in einer Variable gespeichert werden soll, ist länger, als die Variable ihn „tragen kann“.
  • WARN:
    Alles, was im weiteren Programmfluss zu Fehlern führen kann oder nur durch einen Rückfall auf einen Standardwert behandelt werden konnte.
    Beispiel: Die Variable enthält einen Wert, für den es kein definiertes Verhalten gibt (z. B. CASE Anweisung).
  • INFO
    Alle Informationen über die Konfiguration oder den Start der Systeme.
    Beispiel. Informationen, welche Komponenten beim Programmstart mitgestartet wurden
  • DEBUG
    Informationen, die zur Fehleranalyse mehr Daten ausgeben, als eigentlich im Logfile benötigt werden
    Beispiel: Werte, die zur Ermittlung eines anderen Wertes berücksichtigt wurden
  • TRACE
    Legt eine Spur aus Brotkrumen: Wann wird eine Funktion betreten, wann verlassen, welche Verzweigungen werden gewählt, etc.
    Diese Einstellung ist mit Vorsicht zu verwenden, da sie sehr viele Protokollzeilen verursacht
  • ALL
    Alles, was irgendwie geloggt werden kann, wird ausgegeben.
    Diese Einstellung ist mit Vorsicht zu verwenden, da sie sehr viele Protokollzeilen verursacht
  • OFF

Die Loglevel wird also von oben nach unten immer feiner. Jeder Eintrag erbt die Logausgaben der übergeordneten Loglevel. Das bedeutet, dass z. B. das Loglevel INFO auch alles aus WARN und ERROR ausgibt, nicht jedoch aus DEBUG.

Reiter Laufzeitkonfiguration Log Level

Auf diesem Reiter können Logger auf Java-Klassenebene definiert werden. Die Einstellungen dieser Logger sind nur für die Laufzeit – also bis zum nächsten iAGENT-Diensteneustart gültig, also nicht permanent zu verändern!

Liste

  • Logger:
    Name des Loggers, der Aufschluss über den Ursprung der geloggten Einträge gibt. Er repräsentiert einen Java Klassennamen, dessen Ereignisse je nach Einstellung des Loglevels geloggt werden.
  • Log-Level:
    Der Loglevel dieses Loggers. Eine Auflistung der möglichen Logger ist im Hauptkapitel Logging zu finden
  • Process:
    iAGENT Prozesse, die diesen Logger benutzen

Eine Filterfunktion für jede Spalte kann über den Filter-Button () aktiviert werden. Nach Auswahl eines Filterkriteriums bzw. Eingabe eines Suchbegriffs wird die Suche automatisch gestartet.

Die Liste kann über einen Klick auf die Spaltenüberschrift sortiert werden.

Die eingestellten Loglevel können hier direkt umgestellt werden. Die Einstellungen werden nach einem Klick auf die Schaltfläche Speichern übernommen.

Reiter Permanente Konfiguration von Schlüsseln

Auf diesem Reiter können Logger für bestimmte Programmbereiche, u. a. das Datenbank-Loglevel, definiert werden. Die Einstellungen dieser Logger werden permanent gespeichert und sind auch nach einem iAGENT Diensteneustart wieder aktiv!

Über der Liste steht die Loglevel-Einstellung, die das Datenbank-Loglevel des Routing Prozesses bestimmt.

Liste

  • Schlüssel:
    Name des Schlüssels, der Aufschluss über den Ursprung der geloggten Einträge gibt. Schlüssel sind in der Regel featurebasiert aufgebaut – z. B. Routing für Chat oder sonstige Kanäle
  • Log-Level:
    Der Loglevel dieses Loggers. Eine Auflistung der möglichen Logger ist im Hauptkapitel Logging zu finden

Eine Filterfunktion für jede Spalte kann über den Filter-Button () aktiviert werden. Nach Auswahl eines Filterkriteriums bzw. Eingabe eines Suchbegriffs wird die Suche automatisch gestartet.

Die Liste kann über einen Klick auf die Spaltenüberschrift sortiert werden.

Die eingestellten Loglevel können hier direkt umgestellt werden. Die Einstellungen werden nach einem Klick auf die Schaltfläche Speichern übernommen.

Reiter Logdateien 

Hier können Sie die Logdateien von Mail, Tomcat und die, die über die permanente Konfiguration (siehe Reiter „Permanente Konfiguration von Schlüsseln“) festgelegt wurden, einsehen und herunterladen. In der Auswahlliste wird der Name des Logfiles ausgewählt. Dieser entspricht dem hinteren Teil des Schlüssels der permanenten Logger.

Ein Klick auf die Schaltfläche Herunterladen öffnet den Datei Speichern-Dialog. Das Logfile wird als Textdatei gespeichert.

Ein Klick auf die Schaltfläche Log-Datei anzeigen zeigt die letzten 500 Zeilen des ausgewählten Logfiles im untenstehenden Textfeld an. Werden mehr Zeilen benötigt, muss die Logdatei über den Reiter Log-Dateien herunterladen heruntergeladen werden.

Reiter Archiv (ab Version 12.17)

Ältere Logdateien der über die permanente Konfiguration (siehe Reiter Permanente Konfiguration von Schlüsseln) festgelegten Logger können hier aus der Vergangenheit in komprimierter Form (*.zip) heruntergeladen werden.

In der ersten Auswahlliste wird der Name des Logfiles ausgewählt. Dieser entspricht dem hinteren Teil des Schlüssels der permanenten Logger.

Im zweiten Dropdown öffnet sich ein Dialog zur Auswahl eines beliebigen Zeitfensters, aus dem die Log-Dateien heruntergeladen werden sollen. Unter dem Reiter Intervall wird über die Vorschläge oder den Schieberegler ein dynamisches Intervall eingegeben, das sich immer auf das aktuelle Datum bezieht. In dem Fall erscheint nach der Eingabe ein Symbol neben der Zeitangabe ( ), das auf die Dynamik hinweist. Unter Kalender kann ein Zeitrahmen mit festen Datumsangaben definiert werden.

Nach Auswahl eines Logfiles und eines Zeitfensters erscheint nach Klicken auf die Schaltfläche Suchen eine Liste mit den komprimierten Logfiles aus der ausgewählten Zeit (eine Datei pro Tag). Diese können anschließend einzeln über die Schaltfläche Herunterladen gespeichert werden.