Die Benutzeroberfläche des Composer

Registrierung / Login

Die Maske zum Login mit bereits bestehenden Login-Daten (Reiter Login) und zur Neuregistrierung (Reiter Sign Up) findet sich unter:

https://iagent.novomind.com/composer/

Für eine Neuregistrierung muss ein Passwort mit entsprechender Stärke neu gewählt werden.

Beim erstmaligen Login wird eine Kennenlern-Tour angeboten, bei der man sich angeleitet durch grundlegende Funktionen des Programms klicken kann. Diese Tour kann jederzeit abgebrochen bzw. neu gestartet werden.

Die Titelleiste

Projekte

Dies auch ist die Startseite nach dem Login. Hier findet sich eine Übersicht aller Projekte, zudem kann ein neues Projekt angelegt oder vorhandene Projekte (in Form von .zip-Dateien) importiert werden.

Nach dem Klick auf ein einzelnes Projekt öffnet sich links eine Seitenleiste mit weiteren Menüpunkten.

Suche

Die Feld zur Suche erscheint nur bei einem geöffneten Projekt, nicht in der Projektübersicht. Hier kann nach Events, Funktionen, FAWs, Regeln oder Kontexten innerhalb des geöffneten Projekts gesucht werden.

Bei der Suche werden generelle Übereinstimmungen mit der eingegebenen Zeichenfolge berücksichtigt, also unabhängig von Wortgrenzen. Sobald der Suchbegriff eingegeben und bestätigt wurde, öffnet sich ein neuer Dialog mit einer Tabelle der Ergebnisse. Sie enthält Pfad, Name, Typ, Beschreibung und Sichtbarkeit des gefundenen Elements.

In dem neu geöffneten Suchdialog kann das Suchergebnis über das Zahnradsymbol neben dem Suchfeld weiter eingegrenzt werden, indem die Felder festlegt, in denen nach Übereinstimmungen gesucht werden soll (Name, Beschreibung, Expression, Code, Beispiele, Funktionscode, Labels). Zudem kann eingestellt werden, ob Groß- und Kleinschreibung bei der Suche beachtet werden soll (Case-Sensitive Suche).

Testdialog

Die Feld für den Testdialog erscheint nur bei einem geöffneten Projekt, nicht in der Projektübersicht.

Profilbild

Durch einen Klick auf das eigene Profilbild öffnet sich ein Menü. Neben der Möglichkeit zum Ausloggen kann hier das eigene Profil bearbeitet werden.

Mein Profil

Hier kann ein eigenes Profilbild eingepflegt und die Sprache sowie die Zeitzone des Nutzers angepasst werden. Zudem kann hier die Kennenlern-Tour erneut gestartet werden. Name und E-Mail-Adresse können nicht geändert werden.

Die Seitenleiste

Knowledge

Hier findet sich die Sammlung der Regeln, die die Dialogführung steuert. Der Kontextbaum auf der linken Seite dient der schnellen und übersichtlichen Ansteuerung der einzelnen Regeln und Kontexte der Wissensbasis. Rechts neben dem Kontext-Browser befindet sich das Arbeitsfenster zu den Regeln und Kontexten. Durch Anklicken der Elemente im Baum wird im rechten Fenster die Bearbeitungsmaske mit dem aktuellen Inhalt des Elements angezeigt. Im Kontextbaum gibt es einen Common-Bereich, der den gemeinsamen Wissensbereich aller Bots darstellt, sowie unter Agent ggf. mehrere Bots.

Kontext- und Regelbaum

Einzelne Kontexte werden im Kontext-Baum durch ein Ordnersymbol abgebildet. Ein Kontext kann hierbei aufgeklappt oder geschlossen sein. Im aufgeklappten Zustand sind alle Regeln und Unterkontexte des Kontextes sichtbar. Umschalten zwischen aufgeklapptem und zusammengeklapptem Zustand können Sie durch Klicken auf das Pfeilsymbol. Durch Anklicken öffnet sich bei Kontexten und Regeln jeweils ein Arbeitsfenster mit unterschiedlichen Reitern.

Common-Bereich

EVENT

EVENT enthält Regeln, die direkt auf ein vom Benutzer ausgelöstes Ereignis reagieren, z. B. NEWUSER.

BLOCK

Der Kontext BLOCK beinhaltet Regeln, die Benutzereingaben abfangen, die den Dialog inhaltlich nicht vorantreiben und deshalb abgeblockt werden sollen. Beispiele hierfür sind Beschimpfungen und ordinäre Anmachen.
Die Verhaltensweise CONTROL_DIALOG_FLOW_BLOCK durchsucht diesen Kontext. Den BLOCK-Bereich kann man auch im Agenten-Bereich einer Wissensbasis anlegen, um eher agentenspezifische Block-Themen zu gruppieren. Existiert für den aktuellen Agenten ein solcher Kontext, sucht diese Verhaltensweise zuerst in diesem Kontext nach passenden Ausdrücken. Passt keiner der Ausdrücke, wird im automatisch angelegten Kontext BLOCK im COMMON-Bereich weitergesucht.
Wenn Sie ein bestimmtes Thema nicht abblocken, sondern anders behandeln möchten, müssen Sie die entsprechenden Kontexte oder einzelne Regeln aus dem Block-Bereich in einen anderen Teil der Wissensbasis verschieben – z. B. in den Agenten-Bereich oder in die Phrases – oder entfernen. Soll ein Agent z. B. die Nennung von „Hitler“ nicht abblocken, sondern Bücher über Hitler anbieten, muss die Hitler-Regel aus dem BLOCK-Bereich entfernt werden.

JUMPAWAY

Die Regeln im Kontext JUMPAWAY reagieren auf Eingabemuster, die klar signalisieren, dass der Benutzer das Thema wechseln möchte, wie z. B. „Ich interessiere mich nicht für das Thema XYZ“. Der Agent erkennt, dass er nicht weiter über das aktuelle Thema sprechen sollte und wechselt automatisch zu einer proaktiven Regel, die nicht in dem aktuellen Kontext liegt.
Konnte kein entsprechendes Thema gefunden werden, wird das Event AVOID ausgelöst und sofort behandelt. Dadurch wird sozusagen die „Notbremse“ gezogen und dem Gesprächsbeitrag des Agenten etwas hinzugefügt, wie z. B. „Lassen Sie uns über ein anderes Thema reden. Machen Sie einen Vorschlag.“
Für die Durchsuchung der JUMPAWAY-Regeln ist die Suchstrategie CONTROL_DIALOG_FLOW_JUMPAWAY zuständig.
Auch im Agenten-Bereich können Jumpaway-Regeln angelegt werden, die von der Suchstrategie CONTROL_DIALOG_FLOW_JUMPAWAY dann noch vor den Jumpaway-Regeln im Common-Bereich überprüft werden.

SHOWMORE

Im Kontext SHOWMORE befinden sich Regeln, die auf Interesse bekundende Eingaben des Benutzers reagieren und proaktiv (siehe Kapitel Proaktive Verhaltensweisen, 14.3) eine weitere Aktion zu dem aktuellen Thema auslösen. Reagiert der Benutzer auf eine Aktion des Agenten mit einer Eingabe, wie z. B. „Das ist sehr interessant!“ oder „Erzähl mir mehr darüber“, geht der Agent automatisch zu einer weiteren Aktion, die sich thematisch auf die vorherige Aktion bezieht. Das kann eine weitere Aktion aus derselben Regel sein oder auch eine andere proaktiv markierte Regel aus demselben Kontext. Damit diese Funktion sinnvoll eingesetzt werden kann, ist es notwendig, dass Sie entsprechend geeignete Regeln, die dem Benutzer wesentliche Informationen liefern, zum einen als proaktiv kennzeichnen und zum anderen genügend Aktionen (mindestens zwei) einbauen, die bei Interessensbekundung des Benutzers ausgegeben werden.
Wie bei BLOCK-Regeln und JUMPAWAY-Regeln ist es auch möglich, SHOWMORE-Regeln im Agenten-Bereich abzulegen. Die Suchstrategie CONTROL_DIALOG_FLOW_SHOWMORE überprüft in diesem Fall zunächst die Regeln im Agenten-Bereich und wechselt dann automatisch zu den Regeln im Common-Bereich.

PHRASES

PHRASES enthält Regeln, die auf allgemeine Phrasen reagieren.

SHARED

SHARED enthält allgemein genutzte Regeln zum Beispiel zum Starten von Guided Tours oder Ja-Nein Abfragen.

Jeder Agent für sich kann Teile dieses gemeinsamen Wissens spezifizieren, indem für diesen Agenten Kontexte mit dem Namen SHOWMORE, JUMPAWAY, BLOCK oder PHRASES im Agenten-Bereich angelegt werden.

Agenten-Bereich

Symbol
Bedeutung Kontext Regel FAQ-Regel

Kontext-Ansicht

Reiter Einstellungen

Suchprozess

  • Suche stoppen – Dieser Regler bestimmt, ob bei bestimmten Suchstrategien nach dem Durchsuchen dieses Kontextes die Suche ab hier in eine bestimmte Richtung nicht fortgesetzt werden soll. In der Standardeinstellung wird die Suche nicht gestoppt.

Strategien

  • Knowledge Limit – Die Regeln eines Kontextes können innerhalb eines Dialogs ungültig werden. Ist der Anteil der ungültigen Regeln eines Kontextes kleiner als die angegebene Prozentangabe des Knowledge-Limits geworden, so ist dies ein Zeichen für die Dialog-Intelligence, den Versuch zu unternehmen, diesen Kontext proaktiv zu verlassen, z. B. indem sie in einen anderen Kontext springt. Mögliche Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 0.
  • Wichtigkeit – Diese Angabe bestimmt die Relevanz eines Kontextes zur Erreichung des Kommunikationsziels. Beratungskontexte sollten immer mit einer höheren Importance versehen werden als Unterhaltungs- oder Ausweichkontexte. Sie können einen Wert zwischen 0 und 100 eingeben, der Standardwert ist 50.
  • Section Identifier – In diesem Feld kann für die Nutzung einer Pluggable Behavior ein eindeutiger Name für einen Suchbereich eingetragen werden. Der Suchbereich entspricht dann dem entsprechenden Kontext und seinen Unterkontexten.

Notizen/Interne Beschreibung

In dieses Feld können Informationen über diesen Kontext eingetragen werden.

Keywords

  • Positive Keywords – Hier können Schlüsselbegriffe (Keywords) hinzugefügt werden, die eindeutig nur innerhalb dieses Kontextes Relevanz haben. Mit Hilfe der Keywords kann ein automatischer Wechsel über ein Punktesystem in diesen Kontext erfolgen.
  • Negative Keywords – Wird einem Kontext ein negatives Keywords zugewiesen, wird dieser Kontext niemals bei der Suche berücksichtigt, wenn die Benutzereingabe dieses negative Keyword enthält.

Jedes Keyword enthält am Ende einen Lösch-Button, über den es wieder gelöscht werden kann. Wenn mehrere Keywords existieren, können diese entsprechend ihrer Wichtigkeit mit der Maus sortiert werden, sodass das wichtigste Keyword links in der Liste steht.

Wenn man Keywords für einen Kontext definiert, sollte man darauf achten, dass das wichtigste Keyword an erster Stelle stehen muss. Es können auch Patterns verwendet werden, sodass jedes Wort aus dem Pattern den gleichen Stellenwert erhält. Wenn man ein Keyword für mehrere Kontexte definieren möchte, muss man darauf achten, dass diese Keyword in jedem der Kontext an derselben Position in der Keyword-Liste stehen muss.

Reiter Enter Code

Der Entercode wird immer dann ausgeführt, wenn aus einem anderen Kontext in diesen gewechselt wird. Befinden sich in dem Code Variablen, so ist ihre Gültigkeit auf diesen Kontext beschränkt.

Reiter Exit Code

Enter- und Exit-Code werden immer ausgelöst, sobald der aktuelle Kontext gesetzt wurde. Dies gilt nur für den Agenten-Bereich, weil im Common-Bereich nie ein aktueller Kontext gesetzt wird. Reihenfolge:

  1. Enter Code (beim Eintreten in den aktuellen Kontext
  2. Agent-say der entsprechenden Regel aus dem aktuellen Kontext
  3. Exit Code (beim Verlassen des aktuellen Kontextes)

Reiter FAQ-Inhalt

Regel-Ansicht

Klickt man im Kontext-Baum die Regel an, erscheint rechts erscheint die Bearbeitungsmaske. Sie dient der Bearbeitung einer Regel, die sich im Wesentlichen aus dem Regelausdruck (Matching) und den Ausgaben des Agenten (Aktionen) zusammensetzt.

Reiter FAQ

Dieser Reiter erscheint nur bei einer FAQ-Regel.

Priorität
Diese spezifiziert die Wichtigkeit einer Regel. Je höher die Priorität, desto bevorzugter wird sie für die Anzeige im Frontend behandelt. Das kann nützlich sein, falls häufig nachgefragte FAQs nicht werbewirksam bzw. in der öffentlichen Wirkung von Vorteil sind, wie z. B. „Wie kann ich kündigen?“ oder „Ich möchte mich beschweren“.

ID
Die ID wird beim Erstellen neuer FAQ-Regeln automatisch generiert.

Hidden
Über diesen Schalter kann das Anzeigen der FAQ im Frontend unterbunden werden.

Standardfrage
Mit dieser wird eine FAQ im Frontend angezeigt. Die Standardfrage wird beim Erstellen einer neuen FAQ-Regel (händisch oder per Import) als Expression übernommen. Beim späteren Erweitern der Expression sollte darauf geachtet werden, dass die FAQ-Regel in jedem Fall weiterhin auf die Standardfrage reagiert.

Schlüsselwörter

Suchmaschinenoptimierung

Label

Reiter Matching

Dieser Reiter enthält das Erkennungsmuster der vorliegenden Regel, hier wird geregelt, wann eine Regel greifen soll.

Reiter Aktionen

Nach einem Klick auf das Plus-Symbol der Mitte (Antwort hinzufügen) können eine oder mehrere Aktionen ausgewählt werden, die bei Greifen der Regel ausgeführt werden sollen. Zudem kann hier eine Aktionslogik bestimmt werden, die die Reihenfolge mehrerer Aktionen steuert sowie individuelle Goto- oder Analyzer-Links.

Aktionslogik
Die Aktionslogik kann nur mit dem obersten Plus-Button hinzugefügt werden.
Manche Eingaben können wiederholt vom Benutzer gemacht werden, daher ist es ratsam, für solche Fälle mehrere Aktionen des Agenten vorzusehen. Die Reihenfolge des Feuerns dieser Aktionen wird über die Aktionslogik bestimmt. Es stehen zur folgende Logiken zur Auswahl:

  • TILLEND – die Aktionen werden bei wiederholtem reaktivem Auslösen der Regel der Reihe nach ausgeführt. Sind alle Aktionen durchlaufen, wird immer wieder die letzte Aktion ausgeführt. Feuert die Regel proaktiv, wird die letzte Aktion nicht mehr gefeuert und die Regel wird für die proaktive Suche ungültig.
  • INORDER – die Aktionen werden der Reihe nach ausgeführt, danach ist die Regel ungültig und feuert im weiteren Gespräch nicht mehr. Dieses Verhalten gilt für die reaktive und die proaktive Suche.
  • INORDERLOOP – die Aktionen werden der Reihe nach ausgeführt, danach wird wieder bei der ersten Aktion anfangen. Die Regel wird nicht ungültig. Dieses Verhalten gilt für die reaktive und die proaktive Suche.
  • RANDOM – die Aktionen werden in zufälliger Reihenfolge ausgeführt, danach ist die Regel ungültig und feuert im weiteren Gespräch nicht mehr. Dieses Verhalten gilt für die reaktive und die proaktive Suche.
  • RANDOMLOOP – die Aktionen werden in zufälliger Reihenfolge ausgeführt. Wenn alle gefeuert wurden, wiederholen sich die Aktionen erneut in zufälliger Reihenfolge. Dieses Verhalten gilt für die reaktive und die proaktive Suche.
  • RANDOMTILLEND – abgesehen von der letzten Aktion werden alle Aktionen in zufälliger Reihen-folge ausgeführt. Sind alle Aktionen einmal ausgeführt worden, wird immer wieder die letzte Aktion ausgeführt. Feuert die Regel proaktiv, wird die letzte Aktion nicht mehr gefeuert und die Regel wird für die proaktive Suche ungültig.
  • SWITCH – die Ausführung der Aktionen ist von Bedingungen abhängig.

Text
Dieses Feld ist für einfache Aktionen gedacht. Es kann ein beliebiger Text eingegeben werden.

Actioncode
Hier können globale Variablen, Systemfunktionen, benutzerdefinierte Funktionen, Programmierkonstrukte etc. benutzt werden. Über die Symbolleiste oberhalb des Textfelds können unter anderem auch HTML- oder Intelli-Links eingebunden werden.
Im Action Code können – wie in Programmiersprachen auch – sogenannte Kommentare benutzt werden. Kommentare werden hier mit „/*“ und „*/“ eingefasst.

JSON

Link
Mit dem untersten Plus-Button kann zusätzlich eine individuelle Goto- oder Analyzer-Verknüpfung zu einer anderen Regel geschaffen werden. Eine hier verlinkte Regel hat Vorrang vor einer allgemeinen Verknüpfung, die über die Regeleigenschaften geschlossen wird.

Reiter Eigenschaften

Regel ist

  • Proactive – Wenn dieser Schalter umgelegt ist, wird die Regel in den proaktiven Suchstrategien berücksichtigt.
  • Lokal – Wird dieser Schalter umgelegt, so wird diese Regel nur gefeuert, wenn bereits direkt zuvor eine Regel aus diesem Kontext gefeuert wurde.
  • Deep – (nur möglich, wenn Lokal aktiviert) Ist dieser Schalter umgelegt, verhält sich diese Regel in dem Kontext, in dem sie liegt und in allen Unterkontexten dieses Kontextes als lokale Regel. Sie kann dann feuern, wenn vorher eine Regel aus dem gleichen Kontext oder aus einem seiner Unterkontexte gefeuert hat.

Links

Hier können Goto-, Analyzer und Proaktiv-Regeln festgelegt werden. Ein Klick ermöglicht das Verbinden bzw. Ändern (Link), Löschen (Unlink) einer Regel in einem gesonderten Dialog. Wenn bereits eine verlinkte Regel existiert, enthält das jeweilige Feld den Namen der verknüpften Regel.

Beschreibung

Hier kann beliebiger Text eingegeben werden, um zum Beispiel die Regel zu dokumentieren.

Advanced – Suchprozesse

Priority – Für eine Regel kann eine Priorität von -1000 bis +1000 vergeben werden. Wenn mehrere Regeln innerhalb eines Kontextes auf die Benutzereingabe zutreffende Antworten liefern können, bestimmt die Priorität, welche Regel greift. Innerhalb eines Kontextes wird mit der Priority die Reihenfolge bestimmt, in der reaktive Regeln feuern. Regeln mit größerer Verallgemeinerung sollten dabei eine geringere Priorität erhalten als solche, die auf eine differenziertere Expression reagieren.

Advanced – Strategien

  • Importance – Die Importance bestimmt für proaktive Regeln die Reihenfolge der Suche bzw. der Anwendung in der KB. Sie wird je nach Relevanz einer Regel für das Kommunikationsziel eingestuft. Beratungsregeln sollten immer mit einer höheren Importance versehen werden als Unterhaltungs- oder Ausweichregeln. Sie können einen Wert zwischen 0 und 100 eingeben, der Standardwert ist 50.
  • Reaktive Strategien
    DEFAULT
    ANALYZER
    ANALYZERNAME
    BOTTOMUPANDTOPDOWN
    BOTTOMUPANDTOPDOWNWITHSTOP
    CONTENTCHECK
    CONTENTCHECK_NAME
    DEFAULTANALYZERLAST
    DEFAULT_STOP
    ONLYBOTTOMUP
    ONLYEVENTHANDLING
    ONLYTOPDOWN

    SEARCH_INPLACE Sucht im aktuellen Thema eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe.
    SEARCH_TOPDOWN Sucht in allen Unterthemen des aktuellen Kontexts eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe.
    SEARCH_TOPDOWN_WITH_STOP Sucht in allen Unterthemen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe, aber nur bis zu Stop-Marken. Enthält ein Kontext eine Stop-Marke wird darin und in seinen Unterkontexten nicht weiter gesucht.
    SEARCH_BOTTOMUP Sucht in allen übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe.
    SEARCH_BOTTOMUP_WITH_STOP Sucht in allen übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe, aber nur bis zu Stop-Marken. Enthält ein Kontext eine Stop-Marke wird darin und in seinen Mutterkontexten nicht weiter gesucht.
    SEARCH_BOTTOMUP_AND_TOPDOWN_RECURSIVE Sucht schrittweise rekursiv in allen Unterthemen der übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe.
    SEARCH_BOTTOMUP_AND_TOPDOWN_RECURSIVE_WITH_STOP Sucht schrittweise rekursiv in allen Unterthemen der übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe, aber nach oben und unten nur bis zu Stop-Marken. Stößt die BOTTOMUP-Suche auf einen Kontext, der eine Stop-Marke enthält, wird dieser und seine Unterkontexte nicht untersucht, d.h. in diesem Fall findet auch keine nachfolgen-de TOPDOWN-Suche in dem entsprechenden Kontext-Zweig statt. Außerdem wird keine weitere BOTTOMUP-Suche von diesem Kontext zu seinem Mutterkontext ausgeführt. Sollte bei der TOP-DOWN-Suche in einem Kontextzweig ein Kontext angetroffen werden, der eine Stop-Marke ent-hält, werden der Kontext und seine Unterkontexte nicht weiter untersucht.
    SEARCH_BOTTOMUP_AND_TOPDOWN_RECURSIVE_WITH_DOWN_STOP Sucht schrittweise rekursiv in allen Unterthemen der übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe, aber nach unten nur bis zu Stop-Marken.
    SEARCH_BOTTOMUP_AND_TOPDOWN_RECURSIVE_WITH_UP_STOP Sucht schrittweise rekursiv in allen Unterthemen der übergeordneten Themen des aktuellen Themas eine passende Antwort auf die aktuelle Eingabe, aber nach oben nur bis zu Stop-Marken.

  • Proaktive Strategien
    DEFAULT
    JUMPAWAY

FAQ-Verwaltung

Diese Funktion ermöglicht die zentrale Verwaltung von FAQs. Hie können z. B. Prioritäten festgelegt werden, welche die Bedeutung der FAQ für das Unternehmen fixieren. Diese Prioritäten beeinflussen die Auswahl der zusätzlich zur regulären Anfrage angezeigten FAQs.

Das FAQ-Management ist in einer Tabelle organisiert. Jede Tabellenzeile entspricht einer FAQ-Regel. In der ersten Spalte der Tabelle steht die Standardfrage. Mit dieser wird eine FAQ im Frontend angezeigt. In der zweiten Spalte wird die Priorität einer FAQ-Regel angegeben, die die Wichtigkeit einer Regel spezifiziert. Die zu einem Eintrag gehörige Regel kann über den Button in der vorletzten Spalte erreicht werden. Über das Papierkorb-Symbol in der letzten Spalte kann eine FAQ-Regel gelöscht werden.

Mit einem Klick auf eine Zeile kann die Standardfrage sowie eine Textantwort, Priorität, ID und der Hidden-Status direkt bearbeitet werden. Weitere Veränderungen können in der Regel selbst vorgenommen werden.

Nähere Informationen zu FAQs werden im Abschnitt über die Regelbearbeitung gegeben (Regel-Ansicht – Reiter FAQ).

Globals

Verwaltung globaler Variablen, die überall im Projekt wiederverwendet werden.

Patterns

Hier können wiederkehrende Ausdrücke oder sinnverwandte Wörter zu Mustern zusammengefasst werden.

Functions

Hier werden Funktionen programmiert und verwaltet, die bei der Dialogführung zur Verwendung kommen. In den Projektvorlagen werden zum Teil bereits Funktionen bereit gestellt.

Validierung

Hier können alle Regeln global validiert werden, um zu überprüfen, ob alle Elemente im Projekt lauffähig sind.

Benutzer

Dieser Reiter dient dazu, Kollegen zum eigenen Projekt einzuladen um gemeinsam daran zu arbeiten.

Debugging / Testen